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Siebdruck

Der Klassiker in der Textilveredelung ist der Siebdruck.
Als Motiv kommen Strichzeichnungen sowie Schriftzüge als auch gerasterte Bilder in Frage.

Für Strichzeichnungen oder Schriftzüge, sprich Volltonvorlagen, muss man beachten, dass das Motiv aus nicht mehr als sechs Farben bestehen darf. Oftmals ist beim Druck auf dunklen Textilien ein Vordruckweiß notwendig, damit die Farben des Motivs ihre Leuchtkraft nicht verlieren. Hierbei reduziert sich die Anzahl der Farben im Motiv auf fünf.
Um Bilder drucken zu können, müssen diese gerastert werden. Das Motiv wird dafür als druckbare Punkte in die Druckfarben CMYK aufgeteilt.

Für den Siebdruck benötigt man für jede Farbe im Motiv ein eigenes Sieb, welches mit einem Film belichtet wird.
Bei Rastermotiven sind wiederum spezielle Filme zur Belichtung notwendig.

Stückzahlen sind in jeder Zahl möglich. Durch die hohen Kosten für die Sieberstellung und Einrichtung der Maschinen sind jedoch Stückzahlen erst ab 20 Stück sinnvoll.

Einsatz findet der Siebdruck oft bei Werbeaktionen, Mitarbeitertextilien als auch bei der Veredelung von Textilien zu Designershirts.
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